TRIKETOUR        2005                                                                                                                  

Am 22./23. Juli war es wieder so weit.                                                                                                                                                                            Zum zweiten mal stand eine Triketour mit den erwachsenen Aktiven an.

Bereits Freitagabend holten wir die so beliebten Dreiräder beim Trikeverleih Hofmann in Tondorf ab.                                                        Schon auf der Rückfahrt von Tondorf nach Heimbach kam dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit auf.

Zuhause angekommen kamen wir natürlich nicht umhin, unseren Kindern auch einen Teil von diesem Gefühl zu vermitteln.                  Also drehte erst mal jeder für sich ein paar Runden mit seinem Nachwuchs, bevor wir uns dann zu einer gemeinsamen Heimaterkundung trafen.

Mit sieben Trikes durch die Hauptdurchgangsstraße von Heimbach – man kann sich vorstellen, dass bereits am gleichen Abend über uns (natürlich nur positiv!!) geredet wurde.

Am nächsten Morgen trafen wir uns bereits um 07:00 Uhr, vollgetankt und zur Vorsicht im Regenkombi, auf dem Großparkplatz in Heimbach.

Dort stellte Andreas zunächst einmal unsere Geduld aber auch unsere Kameradschaft auf die Probe. Der ließ uns einfach sitzen und frönte der Augenpflege.                                                                                                                                                                                                   Aber nicht mit uns: kurzerhand fassten wir den Entschluss, ihn zu Hause abzuholen.

Wir möchten uns hiermit in aller Form bei den Anwohnern des Eichelbergs, einer Straße von ca. 3,5 m Breite, entschuldigen, die an diesem Samstag durch das Dröhnen von sieben Trikemotoren bereits um 07:30 Uhr geweckt wurden.

Nachdem Andreas dann endlich die Vöglein bzw. die Motoren gehört hat, konnte es gegen 07:45 Uhr in Richtung Ahr gehen.

Wir fuhren über die Landstraßen durch Mechernich in Richtung Blankenheim und weiter durch enge, kurvenreiche Straßen bis nach Antweiler, wo wir in der Gaststätte „Zur Traube“ ein opulentes Frühstück unter freiem Himmel einnahmen.

Rein wettertechnisch war es zwar noch etwas trübe, aber bereits in Antweiler zeichnete sich ab, das der Sonnengott es diesmal gut mit uns meinte.

Gegen 09:30 Uhr hieß es: „Aufsitzen!“, um im Anschluss das schöne Ahrtal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wir fuhren, immer schön geordnet hintereinander, durch die urigsten Dörfer bis nach Linz.                                                                             Dort überquerten wir mit der Fähre den Rhein und folgten dessen Verlauf bis hinter die Loreley.

Ich denke, nur wer mit dabei gewesen ist, kann die gewonnenen Eindrücke tatsächlich begreifen – dieses herrliche Panorama, gepaart mit dem Gefühl von Freiheit, dem Motorensound und dem Benzingeruch.

Da jeder Tag einmal zu Ende geht, wurde hinter der Loreley kehrt gemacht.                                                                                                            Wir fuhren bis nach St. Goar und nahmen dort gegen 14.00 Uhr auf einer Rheinterrasse ein gemütliches Mittagessen ein.                Danach wurde noch einmal vollgetankt und dann die Heimfahrt angetreten.

Als wir gegen 17:30 Uhr die Trikes zurückgaben, waren sich alle einig, dass dies nicht die letzte gemeinsame Fahrt war. 

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