Paradeüben am Strand……..                                                                                           

…….. der schwere Weg zur nächsten Meisterschaft !  

                                                                                                                   

  Es war lange geplant – und am 14.07.2006 wurde es tatsächlich in die Tat umgesetzt.

Wir trafen uns nachmittags in Heimbach, beluden einen Hänger und fünf PKW und fuhren mit insgesamt 20 Personen nach Nieuwpoort in Belgien. Nach ca. vier Stunden Fahrt belegten wir gut gelaunt zwei große Bungalows.

Danach stürzten sich alle auf das von den Frauen hergerichtete gemeinsame Abendessen.

Nachdem wir gemeinsam gespült und aufgeräumt hatten, saßen wir noch bis mitten in der Nacht zusammen, erzählten von alten und träumten von neuen Zeiten.  Anschließend war es Zeit für die erste von sechs belgischen Nächten.

 Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Tag besuchten wir gemeinsam den sandigen Nordseestrand und verbrachten dort unsere Zeit mit Sandburgenbauen, Drachensteigen, Schwimmen und ……….  PARADEÜBEN !

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Schließlich ist die Zeit bis zum nächsten Wettstreit in Oberhausen nicht mehr sonderlich lang.                                                                        Und am 10. September wollen wir da erstmals unseren 2004 erlangten Meistertitel verteidigen.

Das war eine durchaus spaßige Sache – aber das Lustigste waren wohl die mimiklosen Gesichter der anderen Strandbesucher. 

Nach ein bis zwei Tellern Spaghetti-Bolognese zum Abendessen wurde wieder gespült und anschließend – man glaubt es kaum – miteinander gespielt.

Da spielten die Erwachsenen mit den Kindern, die Kinder mit den Jugendlichen, die Jugendlichen mit den Erwachsenen usw.                Nur ins Bett wollte eigentlich keiner.

Und zu später Stunde wurden unsere Jugendlichen dann auch noch etwas dreist und übermütig.                                                                     Da wurde doch allen Ernstes die These aufgestellt, die Erwachsenen wären zu alt, um bei einem Fußballspiel gegen die Jugendlichen standhalten zu können.

Das wollten wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen und so wurde für den nächsten Tag ein Fußballspiel auf dem anlageeigenen Sportplatz anberaumt.

Machen wir es kurz: der Schlusspfiff erschallte und es stand 6 : 1 für die Erwachsenen.

Dieser Sieg wurde dann gemeinsam bei einem ordentlichen Grillfest mit Lagerfeuer bis spät in die Nacht gefeiert.                                      Die nächsten Tage gestalteten sich dann wieder eher ruhig.

Wir verbrachten unsere Zeit mit Strandbesuchen, Schwimmen im Meer oder im anlageeigenen Hallenbad, einem Minigolfturnier, Badmingtonspielen oder ähnlichem.

Aber auf jeden Fall beschäftigten wir uns nicht alleine sondern immer gemeinsam.

Wir haben in dieser einen Woche gemerkt, dass wir noch wirklich zusammenhalten können und uns letztlich super verstehen.

So entstand dann auch ganz spontan ein Konzert, das wir in der Anlage gegeben haben.

Nachdem unser musikalischer Leiter, Markus Lang, an einem Nachmittag länger als eine Stunde nicht mehr aus seinem Zimmer kam, war eigentlich jedem klar, dass er eingeschlafen sein musste.

Also reifte kurzerhand der Entschluss, ihn auf unsere ureigene Art zu wecken.                                                                                           Während ich mein Instrument aus dem Fahrzeug holte, kam Markus jedoch schon aus dem Zimmer.

Also musste schnell ein anderer Plan reifen.                                                                                                                                                                  Auf Geheiß der anderen versteckte sich Markus und als ich kam, spielten wir – ich immer noch im Glauben, Markus zu wecken – bis vor dessen Fenster.

Ich glaube, ich habe ganz schön dumm aus der Wäsche geguckt, als er nach dem dritten Marsch immer noch nicht wach wurde.            Weit und breit kein Markus zu sehen – dafür hatten wir jetzt ungefähr sechzig Schaulustige und nach jedem Marsch einen Applaus wie beim Kurkonzert (unser nächstes Kurkonzert findet übrigens am 13. August im Kurpark in Heimbach statt)!

Erst als die anderen vor lauter Lachen kaum noch flöten konnten, habe ich Markus dann entdeckt – mitspielend  inmitten des Vereins!

Vor der letzten Nacht wollten wir uns bei unseren „kochenden Frauen“ bedanken und ihnen auch mal einen arbeitsfreien Abend gönnen. Also wurde kurzerhand ein Terrassenplatz in einer Pizzeria auf der Strandpromenade klargemacht.

Super Ambiente, tolle Aussicht – und dann kam es, wie es kommen musste. Unser seit Jahren bestehendes Regenproblem.                      Das einzige Gewitter der letzten Wochen überraschte uns, nachdem wir etwa zehn Minuten Platz genommen hatten.                                Also wurden wir spontan auf zwei Räume verteilt und nahmen unsere Pizza dann doch noch trockenen Fußes ein.

Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück am Donnerstag ging es ans Kofferpacken und ans  gemeinsame „Großreinemachen“!

Gegen 10:00 Uhr verließen wir dann Nieuwpoort und verbrachten den Tag im “Boudewijn Seapark“, einem Freizeitpark mit vielen Attraktionen. Unter anderem wurde dort eine Delphinshow geboten, die jedem von uns in größtem Maße gefallen hat.

Am frühen Abend verließen wir dann den Park und kamen zu später Stunde gesund und gut gelaunt wieder in Heimbach an.                 Bei einem Abschlusscappucchino zogen dann alle das gleiche Resumé:

Super Urlaub und verdienter Lohn für jahrelange Arbeit zu Gunsten des Vereins.                                                                                               Das war wohl definitiv nicht die letzte gemeinsame Reise.                                                                                                        nach oben

                                                                                                                                                                                                         

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Werner Bongard