Vereinsfahrt ins Technikmuseum Speyer

 

Natürlich hat es am 28. August geregnet – schließlich war an dem Tag unsere diesjährige Vereinsfahrt angesetzt. Aber im Laufe der Jahre haben wir ja gelernt, uns mit Petrus zu arrangieren.

So fuhren wir am besagten Samstag, nachdem wir den Bus mit Getränken und dem Inhalt einer halben Metzgerei beladen hatten, gegen 07:15 Uhr in Richtung Speyer.

Nach etwa 120 km steuerte der Busfahrer den Rastplatz Moseltal an, wo wir in gemütlicher Runde mit 34 Teilnehmern unser mitgebrachtes Frühstück an frischer Luft zu uns nahmen. 

Währenddessen genossen wir einen atemberaubenden Ausblick auf das Moseltal bei Winningen. Und spätestens hier zeigte sich auch, dass Petrus uns wieder gut gesonnen ist: 

Obwohl während der Fahrt zum Rastplatz bereits die ersten Regentropfen niedergingen, konnten wir unser Frühstück bei strahlendem und wärmendem Sonnenschein zu uns nehmen, und das, obwohl der Himmel rings um uns herum zum Teil schwarz war.

Gegen 11:30 Uhr erreichten wir das Technikmuseum in Speyer, das es bis 17:30 Uhr zu erkunden galt. Und da gab es weiß Gott für jeden genug zu sehen.

Unter anderem befindet sich in dem Museum der russische Großraumtransporter Antonov sowie das Originalhausboot der Kelly-Family. In der Raumfahrtausstellung war unter anderem das russische Spaceshuttle BURAN zu besichtigen.

Ein U-Boot konnte ebenso besichtigt werden wie eine Boing 747, auf der sogar in 20 Metern Höhe eine Tragfläche begehbar war. Nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß, als sie das Flugzeug über eine am Rumpf angebrachte Riesenrutsche wieder verlassen haben. 

Während des Aufenthalts im Museum hat es dann noch zweimal „junge Hunde geregnet“, aber das war uns ziemlich egal, da wir während dieser Zeit einfach das Außengelände verlassen haben und ins Museumsinnere gegangen sind. 

Zum Ende des Museumsbesuchs nutzten viele noch die Gelegenheit, die wunderschöne Innenstadt sowie den Dom von Speyer zu besichtigen, bevor wir gegen 17:30 Uhr die Heimfahrt antraten. 

Unser Abendessen wollten wir eigentlich wieder auf der Raststätte Moseltal einnehmen. Da wir aber während der Fahrt den Regen „überholten“, haben wir uns unsere Flexibilität zu Nutze gemacht und eine kurze Regenpause dazu genutzt, bereits eine paar Raststätten vorher anzufahren. Dort gab es dann für alle Schlachtplatte vom Feinsten mit verschiedenen deftigen Wurst- und rustikalen Brotsorten. 

Nachdem der letzte Bissen gegessen war, begann pünktlich zum Einräumen der Regen, der uns dann bis nach Hause begleitete, wo wir gegen 22:00 Uhr ankamen. Und alle waren sich einig, dass dies eine der besten Fahrten der letzten Jahre gewesen ist.

 

Werner Bongard