Ehrenmal erstrahlt in neuem Glanz 

 

Auf Initiative unseres Altbürgermeisters Hans-Günter Pütz übernahm das Tambourcorps „Gut Klang“ Heimbach seinerzeit die Patenschaft über das Ehrenmal im Heimbacher Kurpark. 

Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, dass ein solches „Ehrenamt“ seinen ganz besonderen Reiz haben kann. Das Gefühl, ohne Entgeld etwas Gutes im Dienste der Allgemeinheit tun zu können, hat uns schnell mit Freude und Stolz erfüllt.

Nachdem wir mit der Errichtung eines Fahnenmastes den ersten Schritt in Richtung Umgestaltung getan hatten, haben wir auch gerne Ja gesagt, als unser Bürgermeister Ende letzten Jahres mit der Frage an uns herantrat, ob wir denn gewillt wären, die alten Bodenplatten vor dem Ehrenmal zu entfernen und den Platz zu erneuern. 

Reizvoll war die Aufgabe aber insbesondere, weil uns die Stadt Heimbach mit der Planung und Gestaltung vollkommen freie Hand ließ.

Und so machten wir uns im November 2006 ans Werk.

Nachdem der Bauhof die alten Platten entsorgt hatte, begannen wir mit den Vorarbeiten.

Da wurden in wechselnder Besetzung Randsteine geschnitten und gesetzt, die Bäume wurden freigeschnitten, der Berg um das Ehrenmal herum vom Unrat befreit, der Zaun der Anlage mit Rollkies unterlegt, ein in Kupfer gefasstes Pflanzbeet mit aufgesetzten Kreuzen errichtet und letztlich der gesamte Weg vom Seerandweg zum Ehrenmal neu gepflastert. Zum Schluss wurde noch mit ca. 10 Tonnen Mutterboden die Anlage neben dem Weg angeglichen und letztlich neuer Rasen eingesät. 

Bei all der Arbeit sind wir immer wieder auf Hindernisse gestoßen. Mal war es das Wetter, das uns einen Strich durch die Rechnung machte, mal war es einfach Personalmangel.

Deshalb zog sich die Arbeit fast ein halbes Jahr hin.

Aber, wie gesagt: Gut Ding will Weile haben!

Und das es ein „Gut Ding“ geworden ist, dürfte anhand der vielen positiven Rückmeldungen außer Frage stehen.

 In einem „zweiten Bauabschnitt“ soll die Umgestaltung durchaus noch weitergehen.

Das Ehrenmal selbst soll noch einer Grundreinigung unterzogen werden, die Gedenktafeln sollen gereinigt und neu gestrichen werden, das gesamte Ehrenmal soll beleuchtet und zwei Ruhebänke sollen aufgestellt werden.

 Aber dennoch möchten wir es nicht versäumen, uns bereits jetzt einmal herzlich bei all denen zu bedanken, die uns geholfen haben, dieses Projekt zu verwirklichen.

Da sei zunächst einmal die Stadt Heimbach mit ihrem hervorragenden Bauhof unter der Leitung von Hubert Schmühl genannt.

Eine so professionelle und gleichzeitig unkomplizierte Zusammenarbeit sucht wohl ihresgleichen.

Dann gilt unser Dank allen Aktiven, die sich in die Arbeit am Ehrenmal eingebracht haben.

Obwohl viele Aktive maßgeblich am Erfolg beteiligt waren, möchten wir auch hier eine Person, stellvertretend für alle anderen, hervorheben:

Unseren Beckenschläger Jürgen Reithmeier, der sich für die gesamte Pflasterarbeit, von der Planung über die Ausführung, eigenverantwortlich zeigte.

Die Stunden, die er oftmals alleine am Ehrenmal auf Knien verbracht hat, wird wohl kaum noch einer zählen können.

Letztlich möchten wir uns noch bei den Menschen bedanken, die unsere Arbeit durch Geld- und Sachspenden unterstützt haben.

Für uns ist dies ein untrügerisches Zeichen dafür, dass unsere Arbeit über die Grenzen des Vereins hinaus gewürdigt wird.

 Und dies lässt uns voller Elan den nächsten Bauabschnitt angehen.                                                                      

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